Watchatlas

Stowa

Pforzheim, Germany · Gegr. 1927

Gegründet von Walter Storz

Stowa ist eine deutsche Uhrenmarke, gegründet 1927 von Walter Storz in Schwärtztadt, später nach Engelsbrand verlegt. Historisch bekannt für die Lieferung hochpräziser Cockpit-Uhren und Deckuhren an die deutsche Kriegsmarine und Handelsmarine, fertigt Stowa heute Flieger- und Bauhaus-inspirierte Uhren, geschätzt für ihre Authentizität und Qualität.

Gegründet
1927
Hauptsitz
Pforzheim, Germany
Gruppe
Independent
Preissegment
Einstieg
Status
Aktiv

Hauptkollektionen

  • Flieger — Fliegeruhren basierend auf der originalen B-Uhr-Spezifikation aus dem Zweiten Weltkrieg, erhältlich sowohl in Typ A (12-Stunden-Ziffern) als auch Typ B (innerer 12-/äußerer 60-Minuten-Ring).
  • Marine — Marinechronometer-inspirierte Uhren mit emailähnlichen Zifferblättern, blauen Zeigern und schlanken Dressuhr-Proportionen – eine Stowa-Spezialität seit den 1930er Jahren.
  • Antea — Bauhaus-inspirierte Kollektion mit ultraklaren Zifferblättern, dünnen Gehäusen und minimalistischer Typografie, die deutsche Designprinzipien verkörpert.
  • Partitio — Vintage-inspirierte Feld-/Dressuhr mit charakteristischem Sektorzifferblatt, das 1930er-Jahre-Ästhetik mit moderner Zuverlässigkeit verbindet.

Zeitlinie

  • 1927 — Walter Storz gründet Stowa (STOrz WAtches) in Pforzheim, Deutschland, zunächst zur Produktion von Taschenuhren und kleinen Uhren.
  • 1940 — Ausgewählt als eines von fünf Unternehmen zur Fertigung von B-Uhr-Fliegeruhren für die deutsche Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.
  • 1996 — Jörg Schauer erwirbt und belebt die Marke Stowa neu, bringt die Flieger- und Marine-Kollektionen mit modernen Uhrwerken zurück.
  • 2014 — Eröffnung einer neuen Manufaktur in Pforzheim, die Design, Montage und Vertrieb in der historischen Heimatstadt der Marke zusammenführt.

Häufig gestellte Fragen zu Stowa

Was ist eine B-Uhr?
B-Uhr (Beobachtungsuhr) – eine Spezifikation der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg für große, hochablesbare Navigationsuhren. Nur fünf Marken waren zugelassen: Stowa, A. Lange & Söhne, IWC, Laco und Wempe.
Welche Uhrwerke verwendet Stowa?
Vorwiegend Schweizer Automatikwerke von ETA und Sellita, teilweise mit proprietären Modifikationen und Stowa-Rotoren. Ausgewählte Modelle verwenden Handaufzugskaliber.

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