Watchatlas

H. Moser & CIE.

Schaffhausen, Switzerland · Gegr. 1828

Gegründet von Heinrich Moser

H. Moser & Cie. wurde 1828 von Heinrich Moser in Schaffhausen gegründet, der auch den Bau großer Teile der städtischen Infrastruktur finanzierte. 2005 wiederbelebt, ist die Marke heute bekannt für ihre Fumé-Zifferblätter, provokante Marketingaktionen (darunter die Swiss Mad Watch, vollständig aus Käse gefertigt) und vollständig manufaktureigene Uhrwerke.

Gegründet
1828
Hauptsitz
Schaffhausen, Switzerland
Gruppe
Independent
Preissegment
Ultra
Status
Wiederbelebt

Hauptkollektionen

  • Endeavour — Minimalistische Dress-Watch-Kollektion mit charakteristischen Fumé-Zifferblättern ohne Logo, die H. Mosers Philosophie des Weniger-ist-mehr verkörpert.
  • Pioneer — Sportliche Stahlkollektion mit integriertem Banddesign, die lässige Tragbarkeit mit Haute-Horlogerie-Verarbeitung verbindet.
  • Streamliner — Kissenförmige Sportuhr mit integriertem Armband und fließenden Gehäuselinien, benannt nach Art-Déco-Stromlinien-Zügen.
  • Swiss Alp Watch — Provokante Kollektion, die einer Smartwatch ähnelt, aber ein mechanisches Uhrwerk beherbergt – ein Statement zu traditionellen Uhrmacherwerten.

Zeitlinie

  • 1828 — Heinrich Moser, ein junger Schweizer Uhrmacher aus Schaffhausen, gründet sein Uhrenhandelsunternehmen und baut schließlich ein Uhrmacher-Imperium auf.
  • 1848 — Moser errichtet eine Fabrik in Schaffhausen und ein Wasserkraftturbinensystem am Rhein, das sowohl seine Manufaktur als auch die Stadt versorgt.
  • 2005 — Die Familie Meylan (MELB Holding) belebt H. Moser & Cie. in Schaffhausen wieder, mit Edouard Meylan als CEO.
  • 2017 — Swiss Alp Watch Final Upgrade wird enthüllt – eine Schweizer Schokoladen-Nachbildung einer Smartwatch, bei der Baselworld geschmolzen als Statement über uhrmacherische Werte.
  • 2020 — Die Streamliner-Kollektion wird mit einem vollständig integrierten kissenförmigen Gehäuse- und Banddesign lanciert.
  • 2025 — Präsentation der Pop Collection bei Watches & Wonders 2025 mit Edelstein-Zifferblättern in Jade, Türkis, Koralle und Lapislazuli über 18 Endeavour-Referenzen.
  • 2026 — Aufstieg vom Carré des Horlogers in die Haupthalle von Watches & Wonders 2026 nach neun Jahren, zu den großen Manufakturen. Enthüllung des ersten Streamliner Tourbillon Concept aus Keramik.

Häufig gestellte Fragen zu H. Moser & CIE.

Warum haben einige H. Moser-Zifferblätter kein Logo?
H. Moser entfernt bewusst Logos und Indizes von vielen Zifferblättern, damit die Handwerkskunst für sich selbst spricht. Ihre Fumé-Zifferblätter, hausgemacht bei Moser Schaffhausen, sind allein durch ihren Farbverlaufseffekt erkennbar.
Was sind Fumé-Zifferblätter?
Fumé (geräucherte) Zifferblätter weisen einen Farbverlauf auf, der von dunklen Rändern zu einem helleren Zentrum übergeht, erzeugt durch einen mehrstufigen Lackierprozess. H. Mosers Versionen werden hauseigefertigt und sind zur Signatur der Marke geworden.

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